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Infofahrt 2013: Besuch bei MAN

Ziel unserer Informationsfahrt nach München war in diesem Jahr ein Besuch bei den Motorenwerken Augsburg – Nürnberg (MAN) – genauer gesagt, im Lkw-Fertigungsbetrieb an der Dachauer Straße. Eine volle Busbesatzung mit 60 Personen hatte sich zu dieser von Norbert Gatz wieder einmal vorbildlich organisiertenUnternehmung angemeldet.

Besonders angenehm haben alle den Start dieses Besuches empfunden, denn nach der Anfahrt durch den Münchner Berufsverkehr begrüßte uns der Münchner MAN-Center der Stützpunktleiter, Josef-Johann Lechner, der auch Mitglied unserer Kameradschaft ist und als SaZ 12 in den 80er Jahren im GebJgBtl  232 gedient hat. Er lud uns zunächst zu einem Weißwurstfrühstück ein!

 

Die folgende Führung durch die zentrale Montagehalle für Lkw war beeindruckend:

 

Jeden Tag zwischen 07.00 h und 23.00 h verlassen 69 fertige Lkw diese Halle. Kaum ein Fahrzeug gleicht dem anderen, denn für jedes gibt es bereits einen festen Besteller mit seinen persönlichen Wünschen in Länge und Tonnage, Farbe, Antrieb vorn und/oder nur hinten, Trommelbremse oder  Scheibenbremse, Eisschrank im Führerhaus oder nicht usw. Und allen diesen Wünsche wird auf einem Montageband entsprochen. War es schon beeindruckend, zu hören, wie und von wo aus allen Teilen  Deutschlands und Österreichs die Einzelteile zur Montage des Endprodukts Lkw „just in time“ angeliefert werden, so überzeugte es nun noch mehr, zu sehen, wie es möglich ist, ganz unaufgeregt für das jeweilige Fahrzeug immer die richtigen Teile auftragskonform im richtigen Moment am Montageband am richtigen Platz zu haben.

 

Für viele von uns war es sicherlich auch eine neue Erfahrung, zu hören und zu sehen, dass bei der Montage von Lkw – anders als bei Pkw – immer noch erheblicher Personalaufwand erforderlich ist. Nur dadurch ist die Qualität zu erreichen, die Firmen wie  MAN  einen Spitzenplatz auf dem Weltmarkt sichern.

 

Die 2-stündige Besichtigung war für uns ein Erfahrungsgewinn, den kaum einer mehr missen will. Und so konnten wir am frühen Nachmittag bei immer noch herrlichem Frühlingswetter entspannt weiterfahren  zum Kloster Andechs und uns dort bei Bier und Schweinsbraten stärken ehe es dann über Land durch die herrliche Landschaft des Voralpenlandes abseits der Autobahn wieder nach Hause ging.