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Weihnachtsfeier in der Jägerkaserne Strub

Wieder einmal fand die jährliche Weihnachtsfeier der Gebirgsjägerkameradschaft 232 am Vorabend des 2. Advent in der Jägerkaserne Strub statt. Erstmals nach den endlich abgeschlossenen Umbauarbeiten standen die neu gestalteten Räume des Offizierheims, des Unteroffizierheims und der Mannschaftkantine im ehemaligen  Wirtschaftsgebäude zur Verfügung.

 

Die Räumlichkeiten von Offizier- und Unteroffizierheim sind für eine Feier unserer Größenordnung kaum geeignet. Wir hatten uns deshalb für das Mannschaftsheim entschieden. Das hat auch den Vorteil der kurzen Wege, denn für die Bewirtschaftung derartiger Festlichkeiten ist grundsätzlich der Kantinenpächter zuständig. Wir wollten das in diesem Jahr testen und notfalls im nächsten Jahr auf eine Gastwirtschaft außerhalb der Kaserne ausweichen. Und der allgemeine Eindruck war dann doch, dass man es eigentlich ganz gut aushalten kann im Mannschaftsheim, zumal der Kantinenwirt wirklich ausgezeichnet gekocht hatte und auch der Service professionell war.

Rund 70 Gäste konnte der Vorsitzende der Gebirgsjägerkameradschaft 232, Klaus Gerlach, begrüßen. Von den ehemalige Bataillonskommandeuren war Oberstleutnant Konrad Lau mit seiner Gattin anwesend. Der derzeitige Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Peter Küpper, und auch der stellvertretende Brigadekommandeur Oberstleutnant i.G. Stefan Leonhard, die z-Z. beide im Einsatz in Afghanistan sind, hatten Grüße geschickt. Die österreichischen Kameraden waren durch 2 Obleute aus den benachbarten Kameradschaften vertreten: Franz Turner von der Kameradschaft Hohensalzburg und in Vertretung des Halleiner Obmanns der Rainer Gebírgsjägerkameradschaft war Helmut Dax gekommen. Für die weihnachtliche Stimmung des Abends sorgten die „KIrchleiten-Musi“ und unser Vereinsmitglied Adi Hölzl, der besinnliche Geschichten zur Weihnachtszeit vorlas.

In seiner kurzen Ansprache bat Klaus Gerlach darum, zu Weihnachten vor allem auch unserer aktiven Kameraden zu gedenken, die z.Z. mit mehr als 200 Soldaten wieder im Einsatz in Afghanistan sind und den Heiligen Abend voraussichtlich im Feldlager in Masar e Sharif feiern werden. Es wird dort dann vielleicht ein etwas besseres Essen, einem eingeflogenen Christbaum und ein paar Geschenke und Grußbotschaften aus der Heimat geben- darunter deftige Spezialitäten aus dem Berchtesgadener Land und von der Gebirgsjägerkameradschaft 232 für jeden eine Watzmannpraline. Ganz im Geiste der Weihnachtsbotschaft vom Frieden in der Welt und unter den Völkern werden unsere Kameraden dann bereits am folgenden Tag wieder hinaus fahren, um mit ihren Mitteln und Möglichkeiten in diesem Land einen Beitrag für den Frieden zu leisten.