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50.040 Euro für Kriegsgräber gesammelt

Im Standortoffizierheim in in der Strub fand die Scheckübergabe aus der jährlichen Herbstsammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. statt. Dabei erhielten die erfolgreichsten Sammler Dankesurkunden.

 

Der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, General Michael Matz, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen Scheck über 50.040 Euro an den Vorsitzenden des Kreisverbandes des Volksbundes Im Berchtesgadener Land und stellvertretenden Landrat, Rudolf Schaupp und an Jörg Raab, den Geschäftsführer des Volksbundes im Regierungsbezirk Oberbayern. Rudolf Schaupp würdigte das sehr gute Sammelergebnis und  dankte  allen, die sich an den Sammlungen beteiligt hatten. Sein Dank richtete sich dabei auch an die Bevölkerung des Landkreises die durch ihr großzügiges Spendenverhalten dieses stolze Ergebnis ermöglicht hat. Die Spendensumme entsprach in etwa dem Ergebnis des Vorjahres und wurde im Wesentlichen durch die Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehrstandorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen sowie engagierte Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften der Region im Zeitraum September- November des vergangenen Jahres bei den Haus- und Friedhofssammlungen in 12 Gemeinden des Berchtesgadener Landes und 7 Gemeinden des Landkreises Traunstein gesammelt. Zusammen mit dem Ergebnis der truppeninternen Sammlung trug die Bundeswehr mit rund 40 000.- Euro zum Gesamtergebnis bei. Der Standort Bischofswiesen-Strub trug unter der organisatorischen Leitung von Stabsfeldwebel Christian Merwald und Oberfeldwebel Marion Anger mit 11 000.- Euro zu diesem Ergebnis bei. 6 000.- Euro kamen von den Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften dazu und rund 4000.- Euro erbrachte der Verkauf der Gedenkkerzen „Lichter für den Frieden“. wurde. Der Kreisvorsitzende Rudolf Schaupp würdigte den Gedenkkerzenverkauf ganz besonders, da er im Wesentlichen durch den 84-jährigen Hauptfeldwebel a.D. Ernst Pecher und seinen Neffen Reinhard Graf aus Freilassing bzw. Kirchanschöring beigetragen wurde. Das Besondere der Gedenkkerzenaktion ist, dass dieser Betrag ausschließlich zur Instandhaltung der Kriegsgräberstätten im Freistaat Bayern Verwendung findet, während die anderen Sammelbeiträge dazu dienen, die Neuanlage und den Unterhalt deutscher Soldatenfriedhöfe im Ausland zu finanzieren. Ganz konkret wurde z.B. im Landkreis Berchtesgadener Land auch bereits die Instandhaltung der Kriegsgräberstätte in Schönau am Königssee mit Mitteln aus der Gedenkkerzenaktion mitfinanziert.

 

Der erfolgreichste Sammler unter den Soldaten war der Hauptgefreite Tobias Hohenadel von der Stabskompanie der GebJgBrig 23, der allein 2420.- Euro gesammelt hatte.

Bei der Übergabe der Dankesurkunden an die erfolgreichsten Sammlerinnen und Sammler der Truppe betonte Bezirksgeschäftsführer Jörg Raab, dass das Engagement der Soldatinnen und Soldaten nicht hoch genug gewürdigt werden kann im Anbetracht der Tatsache, dass durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie den Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht die Voraussetzungen für den Sammeleinsatz zunehmend schwieriger geworden sind.