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Gebirgsjägerkameradschaft 232 auf Kreta

39 Mitglieder nahmen vom 10. -17. Mai 214 am Ausflug zur Insel Kreta teil. 

Unser „Reiseleiter vom Dienst“, Norbert Gatz, hatte wieder einmal alles bestens organisiert: Der Monat Mai war schon einmal von der Terminplanung her, der best geeignete Termin für eine Reise nach Kreta, weil man die kretische Sonne bei den noch milden Frühlingstemperaturen gut vertragen kann, der Touristenrummel ist auch noch erträglich  und dann jährt sich auch am 21. Mai der Tag, an dem im Jahre 1941 Tausende deutscher Fallschirm- und Gebirgsjäger bei einem umstrittenen und dilettantisch geplanten Landeunternehmen auf Kreta ums Leben gekommen sind.

 

Die Reise begann für alle praktisch vor der Haustür, denn Norbert hatte einen Bus organisiert, der alle wohl behütet zum Flughafen München brachte. Von dort ging dann der Flug nach Heraklion, wo ebenfalls wieder ein Bus wartete, um alle nach Rethymnon in das Hotel „Atrium“ zu bringen. Der nächste Tag diente dann der Erholung und „zur freien Verfügung“ auch der Erkundung der näheren Umgebung um das Hotel. Am dann folgenden Tag stand zunächst der Besuch des britischen Soldatenfriedhofs in der Soudabucht auf dem Programm. Mehr als 1500 britische Gefallene sind hier bestattet. Anschließend wurde die Altstadt von Chania besichtigt, ehe die Gruppe am Nachmittag nach Maleme zum Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs fuhr, um dort auch einen Kranz niederzulegen. 4500 deutsche Soldaten liegen hier begraben.

Der folgende Tag stand im Zeichen von „Wanderungen in Neigungs- und Leistungsgruppen“. Gerd Schelble führte eine Gruppe durch die malerische Samariaschlucht und Norbert Gatz übernahm eine Gruppe für eine Wanderung durch die Inbrosschlucht. Abschließend traf man sich dann wieder in Roumeli zur gemeinsamen Rückfahrt in das Hotel.

Nach einem weiteren Ruhetag stand dann der Besuch der Lassithi-Hochebene auf dem Programm. Göttervater Zeus soll hier geboren worden sein. Auch hier war wieder Wandern in Neigungsgruppen angesagt. Gerd Schelble übernahm eine Gruppe zur Wanderung auf den Gipfel des Karfi, von dem man einen überwältigenden Blick auf die gesamte kretische Bergwelt mit den vorgelagerten Meeresbuchten hat. Die Gruppe mit Norbert Gatz wanderte weniger anstrengend durch die üppige Vegetation der Lassithi-Hochebene.

Der letzte Tag mit Reiseprogramm war dann mehr der Kultur gewidmet. Zunächst wurde das Kloster Arkadi besucht und anschließend nach einer Fahrt entlang der malerischen Kulisse des Psiloritis, des höchsten Berges von Kreta, auch noch das nahe gelegenen Kloster Preveli. Am Nachmittag des Tages ging es dann bereits ans Kofferpacken, denn am nächsten Tag stand bereits um 03.00 h morgens der Bus bereit, um die Gruppe wieder zurück zum Flughafen von Heraklion zu bringen. Ein langer Rückreisetag begann, an dem noch reichlich Gelegenheit bestand, die überwältigenden Eindrücke dieser Reise mit seinem Nachbarn zu besprechen oder einfach nur vor dem inneren Auge Revue passieren zu lassen.