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Öffentliches Gelöbnis in Neuötting

Am 6, November 2014 legten die Rekruten der Ausbildungskompanie des GebJgBtl 232 in Neuötting, der Patenstadt der Kompanie, ihr feierliches Gelöbnis ab. 129 Soldatinnen und Soldaten waren angetreten um vor ihren Angehörigen, zahlreichen Bürgern der Stadt Neuötting und den Vertretern des öffentlichen Lebens ihr Gelöbnis öffentlich abzulegen. Unter den Ehrengästen waren auch der Brigadekommandeur, Brigadegeneral Michael Matz und der stellvertretende Brigadekommandeur, Oberst Stefan Leonhard.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Heeresmusikkorps aus Ulm. Zahlreiche Fahnenabordnungen der Traditionsvereine sowie auch der Gebirgsjägerkameradschaft 232 sorgten für etwas Farbe zwischen den grauen Uniformen. Der mittelalterliche Stadtplatz von Neuötting mit seinen im Inn/Salzachstil gehaltenen Bürgerhäusern sorgte in der abendlichen Beleuchtung und im Fackelschein der Gelöbnisaufstellung für einen stimmungsvollen und  beeindruckenden Rahmen.

Der Bürgermeister der Stadt, Peter Augeneder, der seine Soldatenzeit als Sanitäter beim Gebirgsjägerbataillon 231 noch immer in guter Erinnerung hat, begrüßte die angetretenen Soldatinnen und Soldaten und lud auch anschließend alle Gäste sowie die  Fahnenabordnungen zu einem Empfang ins Rathaus der Stadt ein.

Vor der Ansprache des Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Dirk Borg und dem anschließenden Gelöbnis sprach noch der Rekrutensprecher Jäger Henning, über seine Erfahrungen aus der zurückliegenden Zeit der Grundausbildung.

Zum Abschluss der Zeremonie spielte das Heeresmusikorks noch das Lied der Bayern und die Nationalhymne. Besonders beeindruckend war dieses Mal, dass die deutsche Nationalhymne nicht nur von der überwiegenden Zahl der anwesenden Besucher sondern auch von allen angetretenen Soldaten mitgesungen wurde.

Für uns, die ehemaligen Soldaten des GebJgBtl 232 war auch besonders erfreulich, zu sehen, dass bei diesem Gelöbnis endlich wieder eine voll aufgestellte Kompanie mit 129 Rekruten angetreten war. Dies ist auch Ausdruck der Tatsache, dass offensichtlich der Dienst  bei der Bundeswehr wieder an Attraktivität gewonnen hat. Am Rande der Veranstaltung war dazu von Oberst Stefan Leonhard zu hören, dass die Gebirgsjägerbrigade Dank dieser Entwicklung im Januar nächsten Jahres erstmals wieder bei den Mannschaften personell voll besetzt sein wird.