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Gefallenengedenken vor der Jägerkaserne

Wie in jedem Jahr fand auch heuer am Volkstrauertag am Löwen vor der Jägerkaserne Strub eine Feierstunde zum Gedenken an die Toten der Weltkriege, die Opfer von Krieg und Gewalt und die im Einsatz der Bundeswehr ums Leben gekommenen Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 statt.

In Anwesenheit des Stellvertretenden Landrats und Vorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Berchtesgadener Land , Rudi Schaupp, des 1. Bürgermeisters von Bischofswiesen,Thomas Weber, der 3. Bürgermeisterin von Schönau a.K., Elisabeth Rasp, des stellvertretenden Brigadekommandeurs, Oberst Stefan Leonhard und von Abordnungen des Bataillons, ehemaliger Angehöriger des Bataillons sowie der Fahnenabordnungen der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V. und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Bischofswiesen sprach zunächst der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Dirk Borg.

Er erinnerte an die in den Weltkriegen gefallenen Soldaten der Gebirgstruppe und hob dann ganz besonders das Opfer der Soldaten der Bundeswehr hervor, die in den Friedenseinsätzen der Bundeswehr ihr Leben gelassen haben. Bisher sind das bereits 104 Soldaten, darunter eine Soldatin. Ganz aktuell nahm er auch Bezug darauf, dass gerade am Vortag in Potsdam die Ehrenhaine aus den Auslandsstandorten für diese gefallenen Soldaten der Bundswehr zu einer zentralen Gedenkstätte zusammengefasst wurden und durch die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen feierlich ihrer Bestimmung übergeben wurden. Anschließend hielt der katholische Militärpfarrer Andreas Vogelmeier eine kurze Andacht.

 

Danach legte Oberstleutnant Dirk Borg gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V., Gerd Schelble, zu den Klängen des Liedes vom guten Kameraden an den Gedenksteinen am Löwen einen Kranz nieder.