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Jahreshaupversammlung 2015

Es war grundsätzlich eine gute Idee, anlässlich des „Tages der Bundeswehr“ mit einem Tag der offenen Tür in der Jägerkaserne, die Jahreshauptversammlung am das Ende dieser Veranstaltung einzuplanen: „Wer zum Tag der offenen Tür kommt, der kommt dann auch zur JHV!“

So ganz hat es dann aber nicht geklappt, denn um 15.00 Uhr lief draußen noch volles Programm und das war so gut, dass viele sich nicht trennen konnten. So waren es am Ende nur 47 Mitglieder, die unser Vorsitzender Gerd Schelble zu der Veranstaltung begrüßen konnte.

 

In seinem Rechenschaftsbericht bewertete er zunächst die Veranstaltungen des abgelaufenen Vereinsjahres und bedankte sich insbesondere bei Norert Gatz, der als Schriftführer mit viel Ideenreichtum und organisatorischem Geschick wieder einmal für viel Abwechslung und Attraktion im Veranstaltungsangebot gesorgt hatte. Er dankte auch allen Helfern, die bei den Veranstaltungen ohne viel Aufhebens immer mit viel Einsatzbereitschaft zur Stelle sind, um mit anzupacken sowie  Fähnrich, Paul Geißinger mit seinen treuen Helfern als Fahnenbegleitern, die bei den vielen offiziellen Anlässen immer zuverlässig einsatzbereit waren.

Seine besondere Sorge aber galt der Mitgliederebntwicklung

Der aktuelle Mitgliederstand liegt zur Zeit bei 450.

Das heißt wir hatten in den vergangenen Jahren einen schleichenden Prozess eines Rückgangs des Mitgliederbestands, denn dieser lag vor 3 Jahren noch fast beständig bei +/- 470. Sorgen macht auch das hohe Durchschnittsalter (knapp 60 Jahre). Dadurch bedingt verlieren wir auch regelmäßig Kameraden durch Todesfall und regelmäßig müssen wir auch insbesondere ältere Mitglieder aus unseren Reihen ausschließen, weil diese offensichtlich kein Interessen mehr an der Zusammenarbeit mit uns haben und über Jahre und trotz mehrfacher Mahnungen ihre Beiträge nicht mehr bezahlt haben.

 Wir müssen künftig noch mehr nach Wegen suchen, die Jungen für unsere Ziele zu gewinnen und vor allem auch aktive Soldaten als Mitglieder zu gewinnen!

 

Ziele und Selbstverständnis der GJK 232:

Satzungsgemäß war und ist eines der wichtigsten Vereinsziele die Verwirklichung  humanitärer Projekte, die wir im Rahmen der Völkerverständigung einsatzbegleitend regelmäßig bei den Einsätzen durchgeführt haben, an denen unsere Struber Jager beteiligt waren. Unsere Vereinsziele sind höher angesiedelt als das dreifache SSS: Saufen, Schießen, Schlauchbootfahren, wie dass in vielen Ehemaligenkameradschaften üblich ist. Wir definieren uns über unser GebJgBtl 232 und seine Aufgabenstellungen!

Er brachte zum Ausdruck, dass er stolz darauf ist,  was unsere Kameradschaft in den letzten rund 15 Jahren an Spendenbereitschaft gezeigt und was Dank dieser dabei gesammelten Mittel in den Einsatzländern vom Balkan bis nach Afghanistan mit unserer Hilfe damit verwirklicht werden konnte.

Die Planungen der Brigade lassen für die nächsten Jahre erkennen, dass das Bataillon voraussichtlich nicht mehr mit größeren Kontingenten in Auslandseinsätzen gebunden sein wird, so dass wir zunächst auch für derartige humanitäre Projekte voraussichtlich keinen Handlungsbedarf mehr haben werden.

 

Verhältnis zum Kameradenkreis der GebTr

Die Gebirgsjägerkameradschaft 232 ist satzungsgemäß den gleichen Zielen Verpflichtet, die auch für den Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V. gelten. Unsere Zusammenarbeit mit dieser Organisation war auch in den vergangenen Jahrzehnten sehr gut- z.B. haben wir allein 5 Mal den Langlaufwettbewerb um den Edelweisspokal organisiert.

Der Kameradenkreis leidet seit vielen Jahren an eklatantem Mitgliederschwund. Von den ehemals über 8 000 Mitgliedern gibt es heute nur noch knapp 3000. Es ist daher verständlich, dass der Kameradenkreis in den letzten Jahren bemüht war, auch über uns Mitglieder zu gewinnen. Nur etwa 70 unserer Mitglieder sind auch Mitglied im Kameradenkreis. Er kann verstehen, dass viele unserer Mitglieder nicht bereit sind , zusätzlich zum Mitgliedsbetrag von 16.- Euro bei uns auch noch einen Jahresbeitrag von 30.- Euro an den Kameradenkreis zu zahlen. Dennoch appelliert er an alle, die ebenfalls die Notwendigkeit sehen, dass wir einen starken Kameradenkreis der GebTr brauchen, um uns bei Bedarf als Gesamtheit der unter dem Edelweiß organisierten Kameradschaften auch stark nach außen präsentieren zu können und mit einer Stimme sprechen zu können.

Wir haben deshalb dem Kameradenkreis angeboten und das auch so beantragt, dass unsere Gebirgsjägerkameradschaft als selbständiger, eingetragener Verein korporativ Mitglied im Kameradenkreis wird. Diese Möglichkeit sah die Satzung des Kameradenkreises vor. Man hat unseren Antrag abgelehnt, weil man befürchtete, wir würden auf diese Art uns Weise kostenlos in den Genuss von Leistungen des Kameradenkreises kommen wollen. Ich wüsste nicht, was da gemeint sein kann und bedaure diese Haltung. Für uns ist dieses Kapitel aber erst einmal abgeschlossen. Wir sind organisatorisch als eingetragener und gemeinnütziger Verein mit dem Kameradenkreis auf gleicher Augenhöhe und als Verein leistungsfähig genug, dass wir ohne existenzielle Sorgen auf unsere Zukunft blicken können.