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Gedenkfeier der Gebirgstruppe am Untersberg

Wie in jedem Jahr trafen sich auch heuer wieder am 3. Oktober Angehörige der aktiven und der ehemaligen Gebirgstruppe aus Österreich, Italien und Deutschland am Salzburger Hochthron, um im Rahmen einer Gedenkfeier mit einem Feldgottesdienst am Ehrenmal der Gebirgstruppe der gefallenen und verstorbenen Kameraden der Gebirgstruppe  sowie der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.

Über 30 Fahnenabordnungen der Traditionsvereine mit ihren zum Teil farbenprächtigen Uniformen bildeten einen bunten Rahmen um das Ehrenmal. Unter den Fahnenabordnungen war auch die Abordnung der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V. Gemeinsam legten der Vorsitzende der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V.,  Gerd Schelble, und der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberstleutnant Dirk Borg einen Kranz am Ehrenmal nieder.


Die Organisation der Veranstaltung hatte der Rainerbund Gebirgsjägerkameradschaft Salzburg übernommen. Den Gottesdienst zelebrierte der Landesschützenprokurator, Militärpfarrer Richard Weyringer. In der Festansprache befasste sich der Salzburger Bezirkshauptmann, Hofrat Reinhold Meyer mit dem in diesem Jahr 100 Jahre zurückliegenden Beginn des Krieges an der Alpenfront zwischen Italien und den verbündeten Streitkräften von Österreich und Deutschland.

Die Gründung des Deutschen Alpenkorps  in diesem Jahr war auch die Geburtsstunde der deutschen Gebirgstruppe. Österreichische und deutsche Gebirgssoldaten tragen seit diesem Jahr das Edelweiß an der Mütze.  Mit der Erinnerung an die verlustreichen und erbitterten Kämpfe in einem unsinnigen Hochgebirgskrieg verband Reinhold Meyer die Freude, dass es heute möglich geworden ist, dass die Feinde von damals heute als Freunde an dieser Gedenk- und Mahnstunde teilnehmen.