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11290.- Euro für die Kriegsgräberfürsorge

Wie in jedem Jahr haben auch heuer wieder Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232  in den 5 Gemeinden des südlichen Landkreises die Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durchgeführt.

An Allerheiligen fand wie immer die  ergänzende Friedhofssammlung statt. Abschließend wurde auch noch am Rande des öffentlichen Gelöbnisses am 12.November sowie intern in den Kompanien des Bataillons gesammelt. Das diesjährige Ergebnis ist mit insgesamt 11290.- Euro kapp 1300.- Euro  schlechter als das Vorjahresergebnis. Das hat auch Gründe. Stabsfeldwebel Christiaan Zauner und seine Helfer hatten den Sammlereinsatz der Soldatinnen und Soldaten in den Patengemeinden der Kompanien des Bataillons perfekt organisiert. Doch unmittelbar mit Beginn der Sammlung wurde das Bataillon beauftragt sofort 200 Soldaten zu m Aufbau und Betrieb des neuen Flüchtlingslagers in Erding abzustellen. Es musste improvisiert werden und vor diesem Hintergrund ist das Sammelergebnis wieder einmal hervorragend!

Der Schwerpunkt der Arbeiten des Volksbundes liegt weiterhin im Osten Europas. Dort wurde vor allem die Suche nach Gefallenen und Vermissten intensiviert.Über 800 000 Kriegstote wurden in den letzten 20 Jahren in Osteuropa aus gefährdeten Grablagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, alle jedoch würdig bestattet, die Angehörigen, wo immer dies möglich war, benachrichtigt.

Für diese Arbeit braucht der Volksbund daher dringend Geld. Er  kann seine Aufgaben nur mit Hilfe der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung leisten.

Der Stellvertretende Landrat und 1. Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landkreis Berchtesgadener Land, Rudolf Schaupp, dankt daher den großzügigen Spendern und spricht den auch den fleißigen Sammlern Dank und Anerkennung aus!