Logo

Sozialministerin ehrt Volksbundsammler

Dank der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung konnte bei der Haus-, Straßen- und Friedhofsammlung 2015 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bayern ein Ergebnis von über 2,11 Millionen Euro erzielt werden. Dies waren rund 65.000 Euro weniger als im Vorjahr. Dabei muss aber auch angemerkt werden, dass das Jahr 2015 in Betracht der großen Zahl von Flüchtlingen, die unser Land aufgenommen hat, auch große Anforderungen an die Spendenbereitschaft der Bevölkerung gestellt. Dies hat offensichtlich der Sympathie der Bevölkerung für die Sache des Volksbundes kaum geschadet. 

 

Anlässlich eines Empfanges im Bayerischen Sozialministerium am 7. März 2016 in München würdigten Sozialministerin Emilia Müller, der Kommandeur des Landeskommandos Bayern, Brigadegeneral Helmut Dotzler, und der Vorsitzende des Volksbund-Landesverbandes, Regierungspräsident a.D. Dr. Wilhelm Weidinger, die großartige Hilfe seitens der Bundeswehr und der Reservisten bei der Sammlung. Darüber hinaus wurde deren Engagement bei der Gedenkkerzen-Aktion, Jugendlagern, Arbeitseinsätzen auf deutschen Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland, am Volkstrauertag und bei Wohltätigkeitskonzerten gelobt.

Unter den ausgezeichneten Verbänden war auch das Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen. Die Struber Jager hatten im vergangenen Herbst mit knapp 11500.- Euro zu dem erfreulichen Sammelergebnis in Bayern beigetragen. In Bad Reichenhall sammelten die Soldaten des Standortes zusammen mit den Krieger- und Soldatenvereinen von Anger und Aufham 22800.- Euro, was für den gesamten Landkreis Berchtesgadener Land ein Sammelergebnis von 33300.- Euro ergibt. Auch wenn das Sammelergebnis 2015 geringfügig unter den Ergebnissen der Vorjahre liegt, so gilt an dieser Stelle auch ein ganz besonderer Dank des Volksbundes der Spendenbereitschaft der Bevölkerung des Landkreises.

Im Beisein von Oberstleutnant Herborn, der derzeit als Wehrübender das Gebirgsjägerbataillon 232 führt, konnte Hauptfeldwebel Marion Anger als Zeichen des Dankes stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden eine gerahmte Großaufnahme der Kriegsgräberstätte Pordoi (Italien) entgegennehmen. In dieser Kriegsgräberstätte in den Dolomiten, in einer Höhe von über 2200 Metern ruhen 8582 österreichische und deutsche Tote des Ersten Weltkrieges sowie 849 Tote des Zweiten Weltkrieges.

 

Bild: Hauptfeldwebel Marion Anger und Oberstleutnant Herborn nehmen vom Landesvorsitzenden des Volksbundes Wilhelm Weidinger im Beisein von Sozialministerin Emilia Müller und Brigadegeneral Helmut Dotzler den Ehrenpreis in Empfang