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Die Gebirgsjägerkameradschaft 232 wird weiblicher!

Neumitglied MilPfrin Dr. Claudia Konoppa: willkommen bei uns! 

Von den 180 000 Soldaten sind heute 19 400 Frauen, das sind rund 11 Prozent Die Anfänge für den Dienst von Frauen in den Streitkräften waren eher zögerlich. In den 70-er Jahren öffnete Verteidigungsminister Georg Leber erstmals die Laufbahn der Sanitätsoffiziere für die Frauen. Seit 2001 leisten Frauen Dienst in allen Laufbahnen der Streitkräfte.

Der Frauenanteil stieg seither kontinuierlich. Die Bundeswehr ist weiblicher geworden und – so das allgemeine Urteil – sie ist dadurch keinesfalls schlechter geworden. Frauen, die in der vormals reinen Männergesellschaft der Streitkräfte „ihren Mann“ stehen wollen, müssen in der Regel besser sein als ihre männlichen Kameraden, wenn sie sich durchsetzen wollen. Frauen dienen als Schiffsoffiziere, als Piloten und sogar als Heeresbergführer.

Eine ähnliche, wenn auch langsamere Entwicklung vollzieht sich  auch in unserer Gebirgsjägerkameradschaft 232. Unter den 450 Mitgliedern der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden sind allerdings  nur 17 Frauen – also rund 4 Prozent. Dennoch prägen auch bei uns Frauen so ganz allmählich auch das Erscheinungsbild der Kameradschaft. Die erste aktive, weibliche Soldatin, die bei uns Mitglied wurde, war 2006 die damalige Truppenärztin des Bataillons, Oberstabsärztin Dr. Caren Lagler. Andere folgten ihrem Beispiel. Bei den jüngsten Wahlen für die Vorstandschaft der Gebirgsjägerkameradschaft 232 wurde erstmalig auch eine ehemalige aktive Soldatin des Bataillons als Beisitzerin gewählt: Bianca Helfer, die bis vor Kurzem noch in der S1-Abteilung des GebJgBtl 232 Dienst leistet. Und seit wenigen Tagen haben wir nun sogar eine evangelische Militärpfarrerin in unseren Reihen: Dr. Claudia Konoppa, die Militärpfarrerin der Gebirgsjägerbrigade 23.!

Willkommen bei der Gebirgsjägerkameradschaft 232, Claudia!