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Gedenkfeier der Gebirgstruppe am Untersberg

Wie in jedem Jahr trafen sich auch heuer wieder am 1. Oktober Angehörige der aktiven und der ehemaligen Gebirgstruppe aus Österreich, Italien und Deutschland am Salzburger Hochthron, um im Rahmen einer Gedenkfeier mit einem Feldgottesdienst am Ehrenmal der Gebirgstruppe der gefallenen und verstorbenen Kameraden der Gebirgstruppe  sowie der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.

Zahlreiche Fahnenabordnungen der Traditionsvereine mit ihren zum Teil farbenprächtigen Uniformen bildeten einen bunten Rahmen um das Ehrenmal. Unter den Fahnenabordnungen war auch die Abordnung der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V. Gemeinsam legten der Vorsitzende der Gebirgsjägerkameradschaft 232 Berchtesgaden e.V.,  Gerd Schelble, und der stellvertretende Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberstleutnant Martin Lachner einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Die Organisation der Veranstaltung hatte der Rainerbund Gebirgsjägerkameradschaft Salzburg   übernommen. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Peter Zainer von der Pfarrei Kneis/Salzburg.. In der Festansprache befasste sich Oberst, Professor Mitterer, der Leiter des Wehrgeschichtlichen Museums in Salzburg, mit der Geschichte und Tradition des Infanterie-Regiments 59 „Erzherzog Rainer“. Dieses Salzburgisch-Öberösterreichische Regiment wurde 1682 während des Türkenkrieges aufgestellt und mit Ende des 1. Weltkrieges 1918 aufgelöst.

Verschiedene Salzburger Truppenteile übernahmen dann die Tradition des Namenszusatzes „Erzherzog Rainer“, zuletzt das Jägerregiment 8, das in der Rainerkaserne in Glasenbach stationiert war und 1999 aufgelöst wurde.

Bild: Kranzniederlegung durch den stellvertretenden Kommandeur des GebJgBtl 232,Oberstleutnant Martin Lachner, und Gerd Schelble, den Vorsitzenden der Gebirgsjägerkameradschaft 232