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Helmut Weinbuch wird 80

Am 2. Februar feierte unser Gründungsmitglied Helmut Weinbuch im engsten Familienkreis seinen achtzigsten  Geburtstag. Wir gratulieren unserem Kameraden ganz herzlich und wünschen ihm noch viele gesunde und glückliche Jahre in seinem Bischofswieser Heim!

 

Die Verdienste, sich Helmut Weinbuch als langjähriger Generalsekretär des Deutschen Skiverbandes erworben hat wurden aus Anlass seines Ehrentages ausführlich in der Presse gewürdigt.

Für uns war und ist Helmut Weinbuch ein Kamerad, der trotz seiner großen Erfolge und seiner Verdienste um den Skisport nie den Kontakt zur Basis verloren hat. Im Gebirgsjägerbataillon 232 gehörte er zu den Soldaten der ersten Stunde, die 1957 in die Jägerkaserne einmarschiert sind und die dieses Bataillon geformt und geprägt haben. Bereits 1959 war er als junger Unteroffizier die treibende Kraft, als es um die Gründung des Unteroffizierkorps des Gebirgsjägerbataillons 232 ging.

Schon immer schlug sein Herz für den Sport und so war er in den Sechziger Jahren Mitbegründer des ASV Strub, der in kürzester Zeit in den unterschiedlichste Sportarten, vom Boxen über die Leichtatheltik bis zum alpinen und nordischen Skisport, leistungsfähige Abteilungen aufbaute.

1965 wurde auf seine Initiative die mittlerweile über 50-jährige Tradition des Struber Buttnmanndllaufens begründet.

1986 war er im Auftrag des damaligen Kommandeurs des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberstleutnant Manfred Jelinek, Leiter der Satzungskommission, die die Gründungsversammlung der Gebirgsjägerkameradschaft 232 vorbereitete. Mit seinem Engagement hat er die entscheidenden Impulse für eine erfolgreiche Vereinsgründung gesetzt. Die Gebirgsjägerkameradschaft 232 hat ihn für seine Verdienste um den Verein 2011 mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Prägend im nationalen und internationalen Rahmen waren seine Ideen und Verdienste um den Skisport. Manche Sportdisziplinen, die früher für den Zuschauer ausgesprochen langweilig waren, weil man kaum beurteilen konnte, wie die Wettkämpfer im Vergleich zueinander lagen, bekamen Dank seiner Vorschläge ganz  neue Austragungsmodalitäten und sind heute bei Sportübertragungen zum Straßenfeger geworden, so die nordische Kombination, das Skispringen und der Biathlonsport.

Mit Hartnäckigkeit und Nachdruck verfolgte er bereits als junger Sportfunktionär und letztlich erfolgreich bereits seit Ende der 60-er Jahre seine Idee, dem Leistungssport in der Bundeswehr und später auch im BGS / Bundespolizei  eine organisatorische Heimat zu geben. Die ersten Schritte dazu wurden auf sein Betreiben durch den damaligen Kommandeur der GebJgBrig 23, Oberst Peter Griessler, mit der Aufstellung der so genannten „SkiJägerzüge“ in der Brigade getan. Daraus entwickelten sich später die Sportgruppen und Sportfördergruppen, in denen heute zahlreiche international erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler als so genannte Sportsoldaten ein berufliches Zuhause gefunden haben, in dem sie die Voraussetzungen erhalten, sich konzentriert und erfolgreich auf ihre Wettkämpfe vorzubereiten. Wo würde heute der deutsche Sport stehen, wenn es diese organisatorische Basis nicht gäbe?

Bei all diesen Tätigkeiten und trotz all seiner anerkannten Erfolge als Sportfunktionär hat Helmut Weinbuch nie abgehoben. Er hat die Verbindung zu seinem ehemaligen Bataillon und seinen Struber Jagern in aller Bescheidenheit immer aktiv gehalten. Er blieb und ist immer einer von uns!