Logo

Gelöbnis in der Ramsau

Am Vormittag des 19. Dezember legten um 11.00 h unter reger Beteiligung von ihren Angehörigen und der Bevölkerung 118 Rekruten der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 in der Patengemeinde der der 2. Kompanie ihr feierliches Gelöbnis ab. Ramsau, das erste Bergsteigerdorf Deutschlands, zeigte sich von seiner besten Seite! Winterliche Temperaturen und eine leichte Schneedecke hatten etwas vorweihnachtliche Stimmung geschaffen.

Die Paradeaufstellung hatte am Festplatz an der Neuhauser Brücke Aufstellung genommen. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen.

In Vertretung des Bataillonskommandeurs schritt der stellvertretende Kommandeur, Major Benedikt Zacher, zusammen mit dem Bürgermeister von Ramsau, Herbert Gschoßmann, die Front der Paradeaufstellung ab. Danach begrüßte Bürgermeister Gschoßmann die Soldaten und bedankte sich bei ihnen für ihre Entscheidung, als Soldaten der Bundesrepublik Deutschland zu dienen und bereit zu sein, dies auch mit der Waffe in Auslandseinsätzen zu tun. Er unterstrich dabei auch das traditionell gute Verhältnis aller Gemeinden im südlichen Landkreis zu ihren Struber Jagern.

Danach hielt für die Rekruten deren Sprecher Jg Wittmann eine in freier Rede vorgetragene, bemerkenswerte Ansprache. Er setzte sich dabei mit den ersten Erfahrungen auseinander, die die Rekruten bei ihrer Ausbildung gemacht haben. Dabei haben sie Eigenschaften und Tugenden gelernt, die ihnen bislang fremd gewesen waren, wie die durch Zurücknahme eigener Interessen praktizierte Selbstlosigkeit, das Vertrauen in den Kameraden und letztlich die alles überwölbende Kameradschaft selbst, die den harten Dienst bei den Gebirgsjägern erträglich und sogar angenehm macht.

Nach der Rede von Major Zacher sprachen die Soldaten und Soldatinnen die Gelöbnisformel, der dann das Lied der Bayern und die Nationalhymne folgten.

Beim anschließenden Empfang im Rathaus von Ramsau bedankte sich Major Zacher bei der Gemeinde für die Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung. Anschließend bedankte er sich noch bei der Mutter des Rekruten Jg Porsche, die für diese Veranstaltung extra aus Norwegen angereist war. Er überreichte ihr einen Blumenstrauß und Bürgermeister Gschoßmann steuerte noch einen Hotelgutschein für einen Aufenthalt in der Ramsau bei.