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Kriegsgräbersammlung 2012

Von Allerheiligen bis zum 8. November 2012 fand in den 5 Gemeinden des südlichen Berchtesgadener Landes wieder die jährliche Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Die Sammlung wurde auch in diesem Jahr wieder ausschließlich von Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 durchgeführt.

13.000.- € für die Kriegsgräberfürsorge

Von Allerheiligen bis zum 8. November 2012 fand in den 5 Gemeinden des südlichen Berchtesgadener Landes wieder die jährliche Sammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Die Sammlung wurde auch in diesem Jahr wieder ausschließlich von Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 durchgeführt.

Sie wurde, wie in den letzten Jahren, als Haussammlung durchgeführt und an Allerheiligen durch eine Friedhofssammlung ergänzt. Abschließend wurde auch noch intern in den Kompanien des GebJgBtl 232 gesammelt. Die Organisation lag wieder in den bewährten Händen von Stabsfeldwebel Christian Merwald. Auch in diesem Jahr erreichte er mit seinen Helfern wieder mit 13008.- € ein hervorragendes Ergebnis! Der offizielle Sammlungsauftakt war heuer in Bischofswiesen. Die Gefreite Alexandra Svoboda von der 3. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 bat zusammen mit Ihrem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Peter Küpper um die erste Spende für die diesjährige Sammlung bei Bürgermeister Toni Altkofer. Der Schwerpunkt der Arbeiten des Volksbundes liegt weiterhin im Osten Europas. Dort wurde vor allem die Suche nach Gefallenen und Vermissten intensiviert. 716 000 Kriegstote wurden in den letzten Jahren aus gefährdeten Grabanlagen geborgen, viele von ihnen identifiziert, die Angehörigen benachrichtigt. Im Jahr 2012 standen sowohl notwendige Instandsetzungsarbeiten auf bestehenden Anlagen in West- und Südeuropa als auch der Weiterbau des großen Sammelfriedhofs in Russland, Duchowschtschina bei Smolensk im Schwerpunkt der Arbeit. Dort wurden seit 2010 bereits 16 000 Kriegstote beigesetzt. Neben der Zubettung von weiteren 9000 Toten in diesem Jahr sollen auch die Gelände- und Wegearbeiten abgeschlossen werden. Im Jahr 2013 wird mit der Beschriftung der ersten 5000 Namen der dort ruhenden Toten auf Granitstelen begonnen. Die Einweihung des Friedhofs ist für September 2013 geplant. Für diese Arbeit braucht der Volksbund daher dringend Geld. Er kann seine Aufgaben nur mit Hilfe der großzügigen Spenden aus der Bevölkerung leisten. Der Stellvertretende Landrat und 1. Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Landkreis Berchtesgadener Land, Rudolf Schaupp, dankt daher den großzügigen Spendern und spricht den auch den fleißigen Sammlern Dank und Anerkennung aus!

   

Über 51.000 Euro für Kriegsgräber gesammelt

 

 

Im Standortoffizierheim in Bad Reichenhall fand die Scheckübergabe aus der jährlichen Herbstsammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. statt. Dabei erhielten die erfolgreichsten Sammler Dankurkunden. Der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberstleutnant i.G. Stefan Leonhard, überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen Scheck über 51.098 Euro an den Vorsitzenden des Kreisverbandes des Volksbundes Im Berchtesgadener Land und stellvertretenden Landrat, Rudolf Schaupp und an Jörg Raab, den Geschäftsführer des Volksbundes im Regierungsbezirk Oberbayern. Rudolf Schaupp würdigte das sehr gute Sammelergebnis und dankte allen, die sich an den Sammlungen beteiligt hatten. Sein Dank richtete sich dabei auch an die Bevölkerung des Landkreises die durch ihr großzügiges Spendenverhalten dieses stolze Ergebnis ermöglicht hat. Denn der Spendendurchschnitt in Oberbayern lag bei der zurückliegenden Sammlung bei 29 Cent je Einwohner. Im Berchtesgadener Land lag der Pro-Kopf-Spendendurchschnitt aber bei immerhin 40Cent! Die Spendensumme entsprach ziemlich genau dem Ergebnis des Vorjahres und wurde im Wesentlichen durch die Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehrstandorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen sowie engagierte Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften der Region im Zeitraum 14. Oktober bis 04. November des vergangenen Jahres bei den Haus- und Friedhofssammlungen in 12 Gemeinden des Berchtesgadener Landes und 7 Gemeinden des Landkreises Traunstein gesammelt. Zusammen mit dem Ergebnis der truppeninternen Sammlung trug die Bundeswehr mit knapp 41 000.- Euro zum Gesamtergebnis bei. 6 100.- Euro kamen von den Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften dazu und rund 4300.- Euro erbrachte der Verkauf der Gedenkkerzen "Lichter für den Frieden". Der Kreisvorsitzende Rudolf Schaupp würdigte den Gedenkkerzenverkauf ganz besonders, da er im Wesentlichen durch den 82-jährigen Hauptfeldwebel a.D. Ernst Pecher und seinen Neffen Reinhard Graf aus Freilassing bzw. Kirchanschöring beigetragen wurde. Das Besondere der Gedenkkerzenaktion ist, dass dieser Betrag ausschließlich zur Instandhaltung der Kriegsgräberstätten im Freistaat Bayern Verwendung findet, während die anderen Sammelbeiträge dazu dienen, die Neuanlage und den Unterhalt deutscher Soldatenfriedhöfe im Ausland zu finanzieren. Ganz konkret wurde z.B. im Landkreis Berchtesgadener Land auch bereits die Instandhaltung der Kriegsgräberstätte in Schönau am Königssee mit Mitteln aus der Gedenkkerzenaktion mitfinanziert. Bei der Übergabe der Dankesurkunden an die erfolgreichsten Sammlerinnen und Sammler der Truppe betonte Bezirksgeschäftsführer Jörg Raab, dass das Engagement der Soldatinnen und Soldaten nicht hoch genug gewürdigt werden kann im Anbetracht der Tatsache, dass durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie den Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht die Voraussetzungen für den Sammeleinsatz zunehmend schwieriger geworden sind. Damit wurde die langjährige Partnerschaft zwischen dem Volksbund und der Bundeswehr in den letzten Jahren eine Belastungsprobe unterzogen, die sie glänzend bestanden hat.